Sozioakademische Fortbildung
16.10. - 22.10.2025 🇱🇰
Semesterferien im Hostel
Unsere siebte Entdeckungsreise in den Süden
Ein Hallo in die Welt
Nach unserer erfolgreichen zweiten Abschlussprüfung an der University of Colombo geht es für uns direkt wieder in den Süden der Insel. Lernen kann man glücklicherweise an allen Orten dieser Welt.
Daher geht es mit dem Tuk-Tuk, vorbei am Lotus Tower, zum Bahnhof, wo wir Zugtickets für die zweite Klasse für je 1,10 Euro kaufen.
Die offenen Türen in den Sri Lankischen Zügen sind herrlich, um Frischluft zu genießen.
Sicherheitsvorkehrungen? Naja…
Die dreieinhalbstündige Zugfahrt von Colombo nach Ahangama (140 km) führt entlang des Meeres.
Dieser Flughafen war ursprünglich eine Station der Royal Air Force.
Heute ist es die Sri Lanka Air Force Koggala, die für Inlandsflüge und für militärische Zwecke eingesetzt wird.
Farbenspiel
Wir erreichen schließlich Ahangama, wo Kira und ich die nächsten 6 Tage verbringen werden. Dieses Mal haben für uns für ein Hostel entschieden, um die Zeit gemeinsam mit anderen Reisenden zu teilen.
Zur Begrüßung gibt es einen leckeren Smoothie aus Bananen, von denen Sri Lanka über 30 verschiedene Arten anbaut.
Das Roaming Retreat Hostel wurde uns von einem Kommilitonen empfohlen...
Zurecht, denn die Schlafräume hier sind Luxus.
Jeder Gast erhält seine eigene Koje für einen entspannten Schlaf, samt Doppelbett, Schrank und Vorhang.
Am nächsten Morgen genießen wir die Sonnenstrahlen im Garten des Hostels.
So eine Grünfläche vermissen wir oftmals in Colombo.
Julia und ihr Freund sind ebenfalls im Süden unterwegs, übernachten allerdings woanders.
Als mir dann aber doch zwei bekannte Gesichter bei meinem Strandspaziergang laut zurufen, freue ich mich riesig.
Endlich wieder vereint
Wir nutzen den Tag und die Wellen, um unsere Fähigkeiten im Surfen aufzufrischen.
Zugegebenermaßen hat es in Arugam Bay besser geklappt... dort brechen die Wellen ja aber auch nur nach rechts (right point break wie wir gelernt haben). Trotz einiger Fehlversuche haben wir unseren Spaß und genießen auch in Ahangama die Surfstunden.
Sonnenuntergang inklusive
Währenddessen wird im Hostel schon allerhand Billard gespielt.
Das Abendessen verbringen alle Gäste zusammen.
Zum heutigen Familiendinner gibt eine Variation an leckeren Currys.
Schließlich noch drei Runden Rommé und danach ins Bett
Am nächsten Morgen werden wir von lautem Vogelgezwitscher aufgeweckt... Webervögel sind für ihre kunstvoll geflochtenen Hängenester bekannt. Der Eingang befindet sich typischerweise an der Unterseite, um die Eier vor Raubtieren wie Schlangen und Affen zu schützen.
Nach diesem ornithologischen Rundgang gibt es ein feines Frühstück.
Obwohl die meisten Touristen im Süden mit dem Roller unterwegs sind, geht es für mich mit dem Fahrrad auf Erkundungstour. Der internationale Führerschein hat es leider nicht mit nach Sri Lanka geschafft.
Diese bunte Tafel mit wichtiger Botschaft ziert die Mauern einer Grundschule.
Der Fischfang ist für viele Menschen ein wichtiger Lebensunterhalt. Die traditionelle Stelzenfischerei an der Südküste ist zu einer ikonischen Touristenattraktion geworden.
Außerhalb Colombos ist Radfahren nur halb so gefährlich und perfekt, um Einheimische kennenzulernen. Typisch für Sri Lanka, verkaufen Menschen ihre Produkte direkt neben der Straße... gleiche Funktion wie Raststätten entlang der Autobahn. Wir haben schon oft erlebt, dass ein Tuk-Tuk während der Fahrt plötzlich anhielt, um sich einen Snack zu kaufen.
Trockener Fisch ist ein wichtiger Bestandteil der Sri Lankischen Küche, der oft an den Küsten durch Lufttrocknung konserviert wird.
Nach dieser entspannten Runde treffe ich mich mit Kira zum Brunch.
Dieser junge Mann zaubert für uns beide ein wundervolles Gericht. Er erzählt uns voller Freude, dass das Haus seinen Großeltern gehört und er nun das kleine Familienrestaurant fortführt.
Heute *ausnahmsweise* mal Reis und Curry
Anschließend geht es zu den Anderen, die bereits am Strand auf den Sonnenuntergang warten.
Romantische Atmosphäre
Am nächsten Tag wird zunächst fleißig gelernt und dann erkunden wir das Hinterland.
Die Tage vergehen schnell, sodass bereits wieder Bilder vom Abendessen folgen.
Kottu ist ein Klassiker des Sri Lankischen Street Foods. Die Übersetzung des tamilischen Begriffs lautet "gehacktes Roti", wobei Roti wiederum ein weitverbreitetes ungesäuertes Fladenbrot bezeichnet.
Obligatorischer Arbeitsnachweis
Davon gibt es hier jede Menge: Mungos sind kleine, fleischfressende Säugetiere, die für ihre Fähigkeit bekannt sind, giftige Schlangen anzugreifen und zu töten.
Nachmittags geht es mit Paul aus München und Paul aus Stuttgart zum Surfen.
Dieser freundliche Mann kommt mit uns ins Gespräch und freut sich, dass wir sein Heimatland erkunden. Zum Abschluss gibt er uns auch gleich noch seine Handynummer… er könne uns die geheimen Ecken der Insel zeigen.
Dieser kleine Mann trainiert schon für’s Wasser und wird bestimmt mal ein Profi im Surfen.
Hier hat man die Öffis wortwörtlich direkt vor der Nase.
Der erste Regentag seit langer Zeit
Bevor ich wieder nach Colombo aufbreche und
die anderen weiterreisen, gehen wir zum Abschluss gemeinsam Mittagessen.
Zugfahrten in Sri Lanka fühlen sich irgendwie immer wie eine Reise in die Vergangenheit an.
Mit vielen schönen Erlebnissen und lieben Bekanntschaften treffen wir Julia in der Hauptstadt wieder. Hier erwarten uns noch eine schriftliche Prüfung sowie zwei Hausarbeiten.
Nun brechen die letzten beiden Wochen auf der Tropeninsel an. Daher heißt es für uns, noch ein letztes Mal unsere Lieblingsmenschen und -orte in Colombo zu besuchen und auf Wiedersehen zu sagen.
ගිහින් එන්නම් Nelli🥻







































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