Workation - Studieren & Surfen

26.09. - 10.10.2025 🇱🇰

Semesterferien an einem der wunderschönsten Orte Sri Lankas 

Unsere sechste Entdeckungsreise in den Osten

Lieblingstruppe

Es ist kaum zu glauben, dass die Vorlesungszeit an der University of Colombo bereits passé ist. Die dreieinhalb Monate sind wahnsinnig schnell vergangen. Nun stehen zwei Wochen Semesterferien an, bevor die Prüfungen stattfinden. Da wir nur ungern unsere Freizeit in Colombo verbringen, machen wir uns auf den Weg in Osten. 

Einmal quer durch die Insel von West nach Ost

Arugam Bay ist ein beliebtes Surf- und Strandziel an der Südostküste Sri Lankas. Neben dem Surfen bietet der kleine, gemütliche Ort auch Möglichkeiten für Ausflüge in Nationalparks, wo man Wildtieren wie Elefanten, Leoparden sowie eine Vielzahl von Vogelarten beobachten kann. 

Am 26.09. geht es für Kira und mich (die Dritte im Bunde ist mit ihrem Freund unterwegs) gegen 21 Uhr zum Busbahnhof Colombos. Dort haben wir allerhand Probleme, den Bus zu finden, da auf unserem Ticket lediglich "Colombo" als Abfahrtsort steht... an solche Umstände haben wir uns bereits gewöhnt. Wir erkundigen uns bei den Einheimischen nach dem Bus und erwischen diesen gerade noch so 30 Sekunden vor Abfahrt...
Herzlich Willkommen in Sri Lanka!

4 Uhr morgens erreichen wir Arugam BayIm kleinen Harmony Beach Hotel werden wir 8 Nächte verbringen. 

Unser treuer Begleiter der nächsten Tage

Noch etwas schläfrig, aber glücklich, genießen wir den ersten Morgen.

Anschließend geht es auf Erkundungstour, um den Ort kennenzulernen.

 Während wir der Sonne beim Untergehen und den letzten Surfern des Tages zusehen, lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

Kühe gehören hier zum normalen Straßenbild.

Arugam Bay ist für seine Fischereikultur bekannt. Jedes Restaurant präsentiert eine riesige Auswahl an Meeresbewohnern, welche man sich frisch auf dem Grill zubereiten lassen kann.

Dieses faszinierende Tier ist eine Vielfarbige Languste, auch als Giant Lobster bekannt. Langusten sind Zehnfußkrebse, die sich durch das Fehlen der großen Scheren von Hummern unterscheiden.


Der Gelbflossen-Thunfisch neben meiner Hand kann eine Länge von bis zu 2,4 Metern und ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm erreichen.

Die nächsten Tagen durchlaufen routiniert. Zuerst wird in Ruhe gefrühstückt, dann fleißig gelernt, es folgt eine Strandwanderung mit Tauchgang, dann wieder studiert und das Abendessen mit Kartenspiel stellt den Abschluss des Tages dar.

Unser Arbeitstisch

Das Sammeln von Muscheln ist eine herrliche Ablenkung vom Lernen.

Zu Zweit ist es viel abwechslungsreicher!

Da sich die Saison an der Ostküste dem Ende zuneigt, die Regenzeit beginnt, sind nur noch wenige Touristen vor Ort. Die Strände sind daher oftmals menschenleer.

In diesem kleinen Familienrestaurant werden alle Getränke und Speisen selbst zubereitet. Die Gäste können dem Chefkoch gespannt bei seinem Handwerk zusehen.

Typisch Sri Lankisch und sehr lecker

Kira hat scheinbar noch nicht genug vom Studieren und macht sich über die Spielanleitung her.
Wer erfindet eigentlich immer neue Regeln für Uno???

Am nächsten Tag besuchen wir den Stadtstrand. Hier baden die Einheimischen, da dies die einzige Stelle ist, wo Bademeister sind. 

Suchbild: Wer erkennt die Mähnen-Waldagame?

Indische Garteneidechse 

Die Tage in Arugam Bay vergehen schnell. Der kleine Küstenort ist auf jeden Fall einen Besuch wert und gehört schon jetzt zu unseren Lieblingsorten auf der Tropeninsel.

In dieser Lagune sollen sich angeblich Krokodile tümmeln... wir bekommen leider keine zu sehen. 

Das Leben auf dem Land ist mühsam, doch die Menschen zeigen dir in jedem Moment ihr größtes Lächeln.

Friedlich miteinander

Naturschauspiel

Abendlicher Ausklang

Bei unserem nächsten Spaziergang treffen wir diese süßen Geschwister. Sie stellen uns allerhand Fragen und wünschen uns eine schöne Zeit in Sri Lanka.

Ein Paradies für Vogelliebhaber
In der Ferne entdecken wir sogar Elefanten.

Kaspische Bachschildkröte 

Während wir uns gegenseitig abfragen, beobachten wir am Strand die Surfer.

An den Bäumen hängen allerlei Honig-Mangos... leider erst Mitte Dezember reif.

Der Südliche Hanuman-Langur ist die größte einheimische Primatenart Sri Lankas. Deren Kopf-Rumpf-Länge liegt typischerweise zwischen 40 und 80 cm.

Am 04.10. ziehen Kira und ich zwei Straßen weiter; nun verbringen wir eine Woche im Surfcamp. Sri Lanka zu verlassen, ohne Surfen gelernt zu haben, ist schlichtweg unvorstellbar.

Banana Surf Camp

Der grüne Gemeinschaftsbereich lädt zum Verweilen ein.

Während die restlichen Bewohner, die uns bereits freundlich begrüßt haben, zum Surfen aufbrechen, begeben wir uns wieder an den Strand. Unsere Sessions beginnen erst am nächsten Tag. 

Unser Lernheft ist stets dabei.

Streng überwacht: Im ganzen Ort laufen schwer bewaffnete Soldaten umher.

Am Abend gehen wir gemeinsam als Gruppe zum Essen und werden von diesem feschen jungen Mann bedient.

An unserem ersten Morgen werden wir von einem wunderschönen Sonnenaufgang überrascht.

Zudem steht das nächste Spektakel bevor als wir einen Elefanten entdecken, der gerade dabei ist, einen Hund zu jagen. Unsere Surflehrer halten uns schnell zurück, da so ein Bulle ziemlich gefährlich werden kann.  

Nach unserer ersten erfolgreichen Surfstunde geht es wieder zum Camp, wo wir gemeinsam mit Leonie aus Frankreich, Nadine aus Deutschland und Jonas aus der Schweiz frühstücken.

Der monatliche Poya-Tag ruft  

Jeden Abend erhalten wir eine WhatsApp-Nachricht im Gruppenchat mit dem morgigen Plan.

05.30 Uhr Abfahrt
Damit Kira und ich nicht verschlafen, stellen wir lieber einen Wecker zu viel als zu wenig.

Noch vor Sonnenaufgang werden die Tuk-Tuks beladen und los geht's. 


6 Uhr erreichen wir Peanut Farm Beach, etwa 10 Kilometer entfernt von Arugam Bay.

Dieser Strand ist für seinen rechten Pointbreak mit mehreren Brechern bekannt, deren Hauptwelle sowohl von Anfängern als auch Fortgeschrittenen genutzt werden kann.
Und jetzt das ganze nochmal für Laien: Es gibt einen klar definierten Startpunkt der Welle. Zudem bieten diese Wellen mehrere Sektionen, die zum Surfen genutzt werden können. 

Bevor es ins Wasser geht, stehen Trockenübungen an; die Lehrer machen vor und die Schüler nach. Das Trockenpaddeln bereitet besonders viel Freude (gar nicht mal gelogen). 

Nun aber ab ins Wasser.

Die Surflehrer geben uns Tips, wie wir am besten paddeln, aufstehen und unseren Körper und somit das Board in die korrekte Richtung lenken. Besonders ihr letzter Stoß, bevor wir die Welt reiten, ist wichtig, da das eigenständige Paddeln noch nicht ausreicht, um vor dem Brechen der Welle überhaupt surfen zu können. 

Während wir auf die perfekte Welle warten, hält uns Iri bei guter Laune.

Nach 90 Minuten im Wasser ist die morgendliche Surfstunde vorbei und wir fahren wieder zurück zum Camp. 

Dort wartet bereits ein gesundes Frühstück auf uns.

Anschließend verbringt jeder seine Freizeit, wie es ihm gefällt. Manche gehen nochmal zurück ins Bett, um ein paar Stunden Schlaf nachzuholen; andere gehen an den Strand oder spazieren. Mittags treffen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen.

15 Uhr brechen wir zur zweiten Surfstunde des Tages auf. Iri schnallt die Bretter auf seinem Tuk-Tuk fest... so ein Gefährt fetzt! 

Da es heute eher windstill ist, lassen die Wellen auf sich warten. Zugegebenermaßen gibt es schlimmere Orte zum Verweilen und zum Beobachten.

Dann bin ich am Zug... Iri stellt sicher, dass ich mich nicht von den anderen Surfern ablenken lasse und gibt mir letzte Hinweise.

Erst Balance finden und dann ab.

Ui, das macht Spaß!

Meine Welle, Jungs 

Nach dem erfolgreichen Surftag steht 18.30 Uhr Yoga auf dem Plan. 
Nadine und Leonie sind am Nachmittag ins Festland aufgebrochen. Dafür reisen vier nette Australierinnen an.

Am Abend schauen wir uns gemeinsam die Videos des heutigen Tages an.
Ibu gibt uns Ratschläge, wie wir uns verbessern können.

Gar nicht so schlecht für meinen zweiten Surftag.

Die nächsten Tage verlaufen ähnlich super:
Sleep - Surf - Eat - Repeat

Gruppenfotos als Erinnerung dürfen natürlich nicht fehlen.
Übrigens: So ein Brett ist ganz schön schwer!


Auf dem Rückweg chauffiert uns Jonas durch das Gelände.

Während Iri auf der Rückbank Platz nimmt, freut sich Jonas wie ein kleiner Junge, endlich mal Tuk-Tuk fahren zu dürfen.

Bei Sonnenuntergang noch ein kleiner Spaziergang am Strand 

Anschließend entspannendes Yoga

Diese Rostkatze hat sich im Camp verlaufen und kehrt seitdem immer wieder hier hin zurück. Sie gilt als die kleinste Wildkatze der Welt.

Herrlich!


Unsere zehn Surfstunden vergehen wir im Flug! Dank der besten Surflehrer in Arugam Bay haben wir allesamt sehr gut Surfen gelernt und tolle Erinnerungen gesammelt.

Surflehrer Rashid

Surflehrer Iri

Für Tag 5 sieht das doch gar nicht so schlecht aus!


Bis solch ein Foto von mir entsteht, bedarf es fairerweise noch ein paar mehr Übungsstunden.

Zum Schluss jeder Stunde dürfen sich die Lehrer selbst austoben und uns mit ihren Tricks begeistern.

Der letzte Nachmittag 😢

Selbst nach so vielen Wochen im Land beeindruckt es uns, wenn plötzlich ein Elefant neben uns auftaucht. 



Arugam Bay: 5/5 Sterne 

Was für eine wunderschöne Woche mit herzlichen Begegnungen und neuen Freundschaften


Mit dem Nachtbus geht es schließlich wieder zurück nach Colombo.

Die beiden Wochen sind wahnsinnig schnell vergangen. Diese Art von Semesterferien wird uns wohl ewig in Erinnerung bleiben. Wir haben nicht nur intensiv Language & Society sowie Migrant Writing (die Prüfungen finden in der kommenden Woche statt), sondern auch Surfen gelernt. Die Begegnungen mit Menschen verschiedener Kulturen ist ein großer Bonus, den wir sehr wertschätzen!

Die letzten Wochen in Sri Lanka brechen an. Seid gespannt und verfolgt, was wir noch alles im Tropenparadies erleben. 

ගිහින් එන්නම් Nelli🥻

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